Verordnung über die Ausbildungsförderung für den Besuch von Ausbildungsstätten für Psychotherapie und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie (PsychThV)

Auf Grund des § 2 Abs. 3 Nr. 1 des Bundesausbildungsförderungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 6 Juni 1983 (BGBI. I S. 645, 1680), der zuletzt durch Artikel 1 Nr. 12 des Zwanzigsten Gesetzes zur Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes vom 7. Mai 1999 (BGBI. I S. 850) geändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Bildung und Forschung:



§ 1 Ausbildungsstätten

(1) Ausbildungsförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz wird geleistet für den Besuch von Ausbildungsstätten für Psychotherapie und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, die andere Einrichtungen im Sinne des § 6 des Psychotherapeutengesetzes vom 16. Juni 1998 (BGBI. I S.1311) sind.

(2) Die Ausbildungsförderung wird nur geleistet, wenn die Ausbildung an einer durch die zuständige Landesbehörde staatlich anerkannten Einrichtung durchgeführt wird.

§ 2 Förderungsrechtliche Stellung der Auszubildenden

Die Auszubildenden erhalten Ausbildungsförderung wie Studierende an Hochschulen

§3 Inkrafttreten

Diese Verordnung tritt am Tag nach der Verkündigung in Kraft. ( 27.Juli 2000)

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Für den Besuch der dreijährigen Vollzeitausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten kann gemäß § 1 Abs. 1 PsychThV dem Grunde nach Ausbildungsförderung nach dem BAföG gewährt werden (§ 1 Abs. 2 PsychThV). Die Auszubildenden erhalten gemäß § 2 PsychThV Ausbildungsförderung wie Studierende an Hochschulen. Die Förderung wird daher gemäß § 7 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 i.V.m. § 17 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 BAföG als Bankdarlehen nach § 18c BAföG geleistet.

Auch nach dem 30. LJ ist eine Förderung  möglich, wenn die Ausbildung direkt an das Studium anschließt. Der Antrag auf Ausbildungsförderung nach dem BAFöG muss normalerweise an die jeweiligen Ausbildungsämter der Städte bzw. Kreise gestellt werden. Im Falle des IVS ist das Studentenwerk Erlangen-Nürnberg / Amt für Ausbildungsförderung
Hofmannstr 27, 91052 Erlangen zuständig (Tel:
09131 - 8917-0; Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag: 08.30-12.00 Uhr und 13.00-16.00 Uhr, Dienstag und Freitag: 08.30-12.00 Uhr).

Anmerkung:
Zuständig für Auszubildende, die vor Aufnahme der Ausbildung ihren ständigen Wohnsitz in Bayern hatten, sind die bisher bestimmten Ämter für Ausbildungsförderung bei den Studentenwerken Erlangen-Nürnberg und München. Für Auszubildende, die vor Aufnahme der Ausbildung ihren ständigen Wohnsitz außerhalb des Freistaates Bayern hatten, ist das Amt des jeweiligen Landes zuständig (Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, A 5 - S 1138-8/53 734 02.12.2002)

Alle aktuellen Informationen zum Thema BAföG finden Sie auf den BAföG-Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Unter der gebührenfreien Rufnummer 0800-223 63 41 betreiben das BMBF und das Deutsche Studentenwerk gemeinsam eine Hotline für alle Fragen rund ums BAföG.

BAföG-Antragsformulare erhalten Sie in Erlangen und Nürnberg beim Amt für Ausbildungsförderung, außerdem in Erlangen im Zimmer 021 (Auskunft).

 


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